Mammographie

 

Funktionsprinzip

 

Bei der Mammographie handelt es sich um ein Röntgenverfahren, wobei besonders "weiche" Röntgenstrahlen eingesetzt werden. Der Kontrast auf dem Röntgenbild ergibt sich aus der unterschiedlichen Abschwächung der emittierten Röntgenstrahlen durch verschieden dichtes Gewebe. Die Strahlendosis wird durch neueste digitale  Aufnahmetechnik sehr niedrig gehalten und beträgt für die gesamte Untersuchung etwa 0,5 mSv (zum Vergleich: die natürliche Hintergrundstrahlung in Österreich beträgt 2,4 mSv / Jahr).*

*Dr. Semtours/AGES

 

Untersuchungsablauf

 

Um optimale Bilder bei möglichst geringer Strahlenbelastung zu erhalten, muss die Brust kurz etwas zusammengedrückt werden. Dies wird von den meisten Frauen zwar als unangenehm empfunden, ist aber nur selten schmerzhaft und dauert nur einen Augenblick.

 

 

 

Je besser die Brust komprimiert wird, desto größere Aussagekraft haben die Röntgenbilder.

Wenn die Aufnahmen fertig ausgelesen sind folgt eine genaue ärztliche Untersuchung. Ergänzend wird in den meisten Fällen eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen.

 

Vorbereitung

 

Bei noch vorhandener Monatsblutung sollte die Mammographie in der ersten Zyklushälfte (7.-14. Tag) durchgeführt werden (weniger Druckschmerzen und bessere Bildqualität).

 

Wichtige Hinweise

 

·             Bringen Sie unbedingt alte Mammographie-Bilder zur Untersuchung mit ! Kleine Veränderungen sind so viel besser erkennbar!

·             Fragebogen zum Download (pdf). Füllen Sie diesen Fragebogen bereits Zuhause aus und helfen Sie somit den Untersuchungsablauf zu beschleunigen!

·             Terminvereinbarung!