Magnetresonanztomographie (MRT) 

 

Funktionsprinzip

 

Die Magnetresonanz- oder Kernspintomographie ist ein Bildgebendes Diagnoseverfahren, wobei im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen jedoch keine Röntgenstrahlen verwendet werden. Die diagnostische Information wird von im Körper angeregten Wasserstoff-Atomen gewonnen. Die Anregung erfolgt in einem sehr starken Magnetfeld mittels Hochfrequenzimpulsen, die Radiowellen ähnlich sind. Vom Körper ausgesandte sehr schwache Signale werden von hochempfindlichen Antennen (=Spulen) registriert und mittels Großrechenanlagen zu einem Bild rekonstruiert. Es werden Schnittbilder in verschiedenen Ebenen der zu untersuchenden Körperregion angefertigt.

 

Untersuchungsablauf

 

Während der Untersuchung, die zwischen 20 und 30 Minuten dauert, sollten Sie entspannt und ruhig auf einem Stuhl vor dem Magneten sitzen (offenes MR!). Die zu untersuchende Körperregion wird in einer röhrenförmige Untersuchungseinheit bequem gelagert, der Patient sitzt außerhalb der Röhre (ideal bei Platzangst). Da die elektromagnetischen Schaltvorgänge ein geringes Klopfgeräusch verursachen, bieten wir für die Untersuchung einen Gehörschutz an. Solange Sie dieses Klopfen hören, bleiben Sie ganz ruhig sitzen.

In manchen Fällen wird zur Anhebung des Bildkontrastes während der Untersuchung Kontrastmittel in eine Armvene verabreicht. Die verwendeten Kontrastsubstanzen sind im Allgemeinen gut verträglich und enthalten kein Jod.

 

Hand MR 4.jpg   

 

 

 

VORBEREITUNG

 

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Sie müssen zur Untersuchung nicht nüchtern sein.

Bringen Sie evtl. vorhandene Bilder und Befunde von früheren Untersuchungen mit.

 

 

WICHTIGE HINWEISE

 

·             Privatabrechnung   (Keine chefärztlich bewilligte Zuweisung erforderlich! Bringen Sie aber eine Überweisung mit, Sie können die Kosten bei privaten Krankenversicherungen einreichen.  Ein Anspruch auf eine Refundierung vom SV-Träger besteht leider nicht)

·             Kosten einer Standard - Untersuchung für Selbstzahler und Privatversicherte:  € 160.-                Kontrastmittel (selten erforderlich) mit Zusatzkosten von € 35.-

·             Terminvereinbarung:   da kein Vertragsverhältnis zu den SV-Trägern besteht, kann dzt. jeder Termin innerhalb von 3 Werktagen angeboten werden

·             Aufklärungsblatt unterschreiben!

 

Metallteile können, wenn sie ins Magnetfeld kommen, Störungen verursachen.

Legen Sie bitte deshalb vor Betreten des Untersuchungsraumes insbesondere folgende Gegenstände ab und versperren sie diese in Ihrer Umkleidekabine:

 

·             Uhr, Brille, Ohrringe

·             Scheckkarten mit Magnetstreifen (werden sonst gelöscht).

·             Metallteile an der Kleidung (z.B. Gürtelschnallen)

·             Geldmünzen, Kugelschreiber, Schlüssel und andere Metallteile

 

 

ACHTUNG!

 

Informieren Sie uns über eventuelle Metallimplantate, Metallsplitter oder vorangegangene Operationen.

 

Patienten mit implantiertem Herzschrittmacher, mit ferromagnetischen Clips nach Aneurysmaoperation, mit Metallsplittern im Auge oder mit elektronischen Implantaten wie Innenohrprothesen, Insulinpumpen usw. dürfen KEINE magnetresonanztomographische Untersuchung machen lassen!

 

Zahlreiche elektronische Implantate und einige Herzschrittmacher sind allerdings bereits MR-tauglich. Untersuchung mittels Extremitäten Scanner im Einzelfall gesondert zu beurteilen!